Einstellung des Analogausgangs
Durch Anklicken von „Hardware Configuration“ öffnet sich eine neue gleichnamige Seite, auf der die Einstellungen für Spannungs- und Stromausgänge, Binärein- und -ausgänge des Prüfgeräts sowie einige weitere Einstellungen in „Extra setting“ eingestellt sind. In der Registerkarte „Analog Output“ werden die Einstellungen für Spannungs- und Stromausgänge, Aktivität oder Inaktivität der Ausgänge, Beschriftung und Anzeige der Istwerte für die Ausgangssignale des Geräts angepasst.
In den Abschnitten „Voltage and Current Output“ werden die maximale zulässige Spannung und der Strom von den Ausgängen des Geräts entsprechend ihrer Verdrahtung angegeben, die die Benutzer je nach Bedarf verwenden können. Durch Auswahl einer der Optionen wird eine Abbildung der Verdrahtung für den Empfang der erforderlichen Spannung und des Stroms in einem Feld in der Mitte der Seite angezeigt. Wenn Sie beispielsweise einphasige 300 V auswählen, um bis zu 300 V mit einem 400 mA Strom zu empfangen, muss der Benutzer die Verdrahtung entsprechend dieser Abbildung ausführen. Im Abschnitt „Current Output“ finden Sie einige Informationen zur Verdrahtung. In der ersten Verdrahtung gibt es beispielsweise 6 32-Ampere-Stromausgänge. In diesem Fall werden aus jeder Phase maximal 32 Ampere mit 3 V und aus den Stromausgängen bis zu 5 Ampere mit 12 V eingespeist.
In der Spalte „Show Actual Value“ in den Abschnitten „Voltage Output Signal“ und „Current Output Signal“ kann die Anzeige des „Actual“ des Ausgangssignals im Fenster „Signal View“ aktiviert werden. Dazu müssen Sie den Wert der Zelle des beabsichtigten Signals im „Show Actual Value“ von „False“ in „True“ ändern. Wenn z. B. das Signal „Show Actual Value“ des „VL1-E“-Signals in „True“ geändert wird, wird durch Ausführen des Tests beachtet, dass es Kreise in der Wellenform seines Signals gibt.
In der Spalte „Output Label“ ist es möglich, für jede Ausgang ein „Label“ anzugeben. Zusätzlich zu den Beschriftungen im Dropdownfeld ist es möglich, durch Eingabe eine neue Beschriftung hinzuzufügen.
In der Spalte „Output Target“ wird für jede der Ausgaben ein Ziel angegeben. Bei der Auswahl eines „Output Target“ ist es wichtig zu beachten, dass jedes dieser „Output Target“ eine Bedeutung hat. Wenn z. B. „VL1-E“ für den ersten Ausgang des „voltage output A“ und „IL1“ für den ersten Ausgang des „current Output A“ ausgewählt ist, teilt die Software durch „Set Mode: Z-I const“ die 2 Volt von „VL1-E“ in 1 Ampere von „IL1“ auf, die der erste Ausgang des „current output A“ sind ,um Phasenfehler mit einer 2 ohm fehlerimpedanz zu simulieren. Wenn nun auf der Seite „Hardware Configuration“, „VL1-E“ für den zweiten Ausgang von „voltage output A“ ausgewählt ist, teilt die Software bei der Simulation der Fehlerimpedanz des vorherigen Beispiels die 2-Volt-Spannung von „VL1-E“ in 1 Amperestrom von „IL1“, außer dass diesmal die Spannung von „VL1-E“ und „IL1“ vom zweiten Ausgang des „voltage output A“ bzw. dem ersten Ausgang des „current output A“ eingespritzt wird. Es ist auch zu beachten, dass, wenn „VL3-E“ für den dritten Ausgang des „voltage output A“ ausgewählt ist und das gleiche „Output Target“ für den einphasigen Ausgang des „voltage output B“ ausgewählt ist, der dritte Ausgang des „voltage output A“ in „Not Used“ und put Target" ist für den einphasigen Ausgang des „voltage output B“ ausgewählt.
Als weiteres Beispiel verwendet die Software im Raum „AMT Distance“, „voltage output A“ und „current output A“, um Fehlerimpedanz zu simulieren. Wenn der Benutzer den „current output B“ anstelle des „current output A“ für die Stromeinspritzung verwenden möchte, sollte er „IL1“, „IL2“ und „IL3“ als „Output Target“ für die drei Ausgänge des „current output B“ auf der Seite „Hardware Configuration“ auswählen.